Hinsichtlich des Gegenstandes des Organisationsbegriffs können unterschiedliche Begriffslinien und Fragestellungen definiert werden. Zum Einen die Fragestellung in wei weit die Organsisationstheorie eher eine empirische Wissenschaft – und damit die Lehre der Strukturgestaltung ist. Zum Anderen der Ansatz, dass es sich eher um eine analytische Wissenschaft handelt, welche Erklärungen für ablaufende Prozesse in diesen Strukturen findet. Eine Antwort auf diese Frage hinsichtlich des Erkenntnisobjektes (Gegenstand) wird in der Literatur genauso wenig geliefert, wie eine eindeutige Antwort auf die Frage der inhlatlichen Perspektive. Dennoch ist es für das Verständnis der funktions- und ordnungsweise von Organisationen wichtig zu verstehen, dass es beide Ansätze gibt und beide Erklärungen – zumindest – für die Beschreibung von Organisationen, deren Abläufe und der Veränderungen von Organisationen herangezogen werden können.
Spannender und aufschlussreicher hingegen sind die historischen Entwicklungspfade der Oragnisationstheroie, welche durch Scott (Organization Theory 1961) in folgende Gliederung unterteilt werden:
1 Klassische Ansätze
Bürokratie Ansatz
Adminsitrativer Ansatz
Arbeitswissenschaftliche Ansatz
2 Neoklassische Ansätze
Human Relations Ansatz
Anreiz – Beitrags-Thorie
3 Moderne Ansätze
Human Ressourcen Ansatz
Strukturalistischer Ansatz
Organisatorische Entscheidungsforschung
Mikroökonomische Organisationsanalyse
Kognitiv-Symbolischer-Ansatz
Systemtheoretischer Ansatz
In den folgenden Blogbeiträgen werden die klassischen und neoklassischen Ansätze weiter beleuchtet.
Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt.
Mittwoch, Mai 12, 2010
Samstag, April 24, 2010
5. Organisationsgestaltung – Prozesse
Die Organisation gestalten ist auf Grund der heutigen dynamischen Rahmenbedingungen keine Quartalsaufgabe mehr. Es reicht nicht mehr in selbst bestimmten, regelmässigen Abständen die Struktur, Prozesse und Formen zu überprüfen und anzupassen. Der organisatorische Gestaltungsprozess ist vielmehr zu einer ständigen und fortlaufenden Aufgabe geworden. Heute funktionierende Abläufe und Lösungsmechanismen erfüllen Morgen schon Ihren eigentlichen Zweck nicht mehr und müssen aus diesem Grund laufend überprüft und angepasst werden.
Welche Auswirkungen hat das auf die Kontinuität und vor allem auf die Strategie einer Organisation?
Kontinuierliche Veränderung (das heisst leider oftmals Anpassung) wird Teil der Strategie und ist eine der Konstanten im organisatorischen Entwicklungsprozess. Die Halbwertszeit von strategischen Entscheidungen wird somit erheblich verkürzt. Die Organisation passt sich den verändernden Rahmenbedingungen an – und das ist auch nicht schlimm. Stimmt die Kultur in einer Organisation – und ist diese von einer gemeinsamen Zielsetzung und vertrauensvollem Umgang geprägt so lässt sich das anpassen von Zielen einfacher und transparenter durchsetzen. Am Ende zählt der Erfolg – und damit die Zielerreichung der Organisation – und eben nicht das Beharren auf getroffenen Entscheidungen und eingeschlagenen Wegen.
Es wäre beispielsweise fatal, wenn sich im Rahmen der Liberalisierung von Märkten Organisationen nicht den neu geschaffenen Rahmenbedingungen anpassen würden und weiterhin in ihrer monopolartigen – oder eben von Zutrittsbeschränkungen gekennzeichneten Umweltwahrnehmung bewegen und entsprechend handeln würden. Von den Möglichkeiten der neuen Technologien ganz abgesehen, gerade hier zeigt sich, wer schnell und effizient seine Strukturen und Prozesse den sich schnell wandelnden Rahmenbedingungen anpassen kann.
Welche Auswirkungen hat das auf die Kontinuität und vor allem auf die Strategie einer Organisation?
Kontinuierliche Veränderung (das heisst leider oftmals Anpassung) wird Teil der Strategie und ist eine der Konstanten im organisatorischen Entwicklungsprozess. Die Halbwertszeit von strategischen Entscheidungen wird somit erheblich verkürzt. Die Organisation passt sich den verändernden Rahmenbedingungen an – und das ist auch nicht schlimm. Stimmt die Kultur in einer Organisation – und ist diese von einer gemeinsamen Zielsetzung und vertrauensvollem Umgang geprägt so lässt sich das anpassen von Zielen einfacher und transparenter durchsetzen. Am Ende zählt der Erfolg – und damit die Zielerreichung der Organisation – und eben nicht das Beharren auf getroffenen Entscheidungen und eingeschlagenen Wegen.
Es wäre beispielsweise fatal, wenn sich im Rahmen der Liberalisierung von Märkten Organisationen nicht den neu geschaffenen Rahmenbedingungen anpassen würden und weiterhin in ihrer monopolartigen – oder eben von Zutrittsbeschränkungen gekennzeichneten Umweltwahrnehmung bewegen und entsprechend handeln würden. Von den Möglichkeiten der neuen Technologien ganz abgesehen, gerade hier zeigt sich, wer schnell und effizient seine Strukturen und Prozesse den sich schnell wandelnden Rahmenbedingungen anpassen kann.
Sonntag, März 07, 2010
Herrenausflug – Grimsel 2
Kraftwerke Oberhasli - Grimsel 2
Zum zweiten Mal - nach der NEAT Baustelle in Sedrun zum Gotthart Basistunnnel und der möglichen Porta Alpina - haben wir uns wieder der Schweizer Ingenieurs- und Mineurskunst gewidmet.
Zu viert haben wir uns über Umwege in Berner Oberland aufgemacht und die Kraftwerke Oberhasli zu besichtigen. Über Meiringen (wo übrigens die Meringue zum Schrecken Napoleons herkommt) mit phantastischem Mittagsmenue :-) mit aller herzlichstem Service - über Inertkirchen direkt hoch zu den Stauseen. Mit dem Postauto zu ersten Luftseilbahn und von dort aus weiter zum Tunnelportal Grimsel zwei. Dort wurden wir auf das Elektomobil verladen und fuhren drei Kilometer untertunnelt unter dem Grimselsee bis zum eigentlichen Kraftwerk.
Dort wurden die Funktionsweise des Kraftwerks, der Turbinen und die Topologie der verschiedenen Anlagen erläutert. Beeindruckende Dimensionen und die gewaltigen Maschinen haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Nicht zu Letzt die wunderschöne Kristallkluft rundete diese Tunnelerlebnis ab. Nach stürmischer Luftseilbahnfahrt und Postauto ging es über die Linde in Sarnen (ausgezeichnetes Codon Bleue) wieder zurück in Richtung Zürich, Schaffhausen und Sankt Gallen. Wieder ein gelungener, fröhlicher und sehr interessanter Herrenausflug.
Zum zweiten Mal - nach der NEAT Baustelle in Sedrun zum Gotthart Basistunnnel und der möglichen Porta Alpina - haben wir uns wieder der Schweizer Ingenieurs- und Mineurskunst gewidmet.
Zu viert haben wir uns über Umwege in Berner Oberland aufgemacht und die Kraftwerke Oberhasli zu besichtigen. Über Meiringen (wo übrigens die Meringue zum Schrecken Napoleons herkommt) mit phantastischem Mittagsmenue :-) mit aller herzlichstem Service - über Inertkirchen direkt hoch zu den Stauseen. Mit dem Postauto zu ersten Luftseilbahn und von dort aus weiter zum Tunnelportal Grimsel zwei. Dort wurden wir auf das Elektomobil verladen und fuhren drei Kilometer untertunnelt unter dem Grimselsee bis zum eigentlichen Kraftwerk.
Dort wurden die Funktionsweise des Kraftwerks, der Turbinen und die Topologie der verschiedenen Anlagen erläutert. Beeindruckende Dimensionen und die gewaltigen Maschinen haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Nicht zu Letzt die wunderschöne Kristallkluft rundete diese Tunnelerlebnis ab. Nach stürmischer Luftseilbahnfahrt und Postauto ging es über die Linde in Sarnen (ausgezeichnetes Codon Bleue) wieder zurück in Richtung Zürich, Schaffhausen und Sankt Gallen. Wieder ein gelungener, fröhlicher und sehr interessanter Herrenausflug.
Sonntag, Februar 28, 2010
4. Organisationsgestaltung - Vom Organisieren
Was bedeutet eigentlich Organisation und vor allem organisieren. Organisation zielt stark auf Handlungssteuerung und Ordnung ab. D.h. Leitplanken vorgeben für eine zielbestimmtes Handeln einer abgrenzbaren Gruppe. Organisieren hingegen ist mehr prozessbezogen zu verstehen, das heisst e organisieren definiert genau diese Ordnung, welche sich Organisationen unterwerfen.
Dies basiert selbstverständlich auf Regeln. Diese Regeln erlauben es in einer Organisation effizient zu handeln und zu wirtschaften (Aufgabenverteilung, Koordinationsmechanismen, etc.) schaffen die Struktur für einheitliches Handeln. Eine durch regeln geschaffene Ordnung wird als Organisationsstruktur bezeichnet. Genau diese Struktur bietet seinen Mitgliedern Verlässlichkeit und Beständigkeit und ein einheitliches Auftreten gegenüber der Umwelt. D.h. eine Organisation ist in gewisser Weise berechenbar.
Regeln schränken in gewisser Weise den individuellen Handlungsspielraum ein - bspw. durch Anwesenheitsvorschriften und die Pflicht bestimmte Vorgänge in einer definierten Art zu protokolieren. Mit dem Eintritt in eine Organisation muss sich das Individuum diesen Regeln unterwerfen, bzw. diese akzeptieren. Organisationen unterscheiden sich in Zwangsmitgliedschaften – gesellschaftliche Regeln, Gesetze und Normen und freiwilligen Mitgliedschaften. Im Folgenden wird in der Regel immer auf freiwilligen Mitgliedschaften eingegangen.
Die Effizienz einer Organisation beruht auch darauf nicht wieder und wieder über bestimmte Regeln diskutieren zu müssen oder diese zu begründen. Das gilt selbstverständlich für beide Seiten – der Arbeitnehmer bspw. kann sich darauf verlassen, dass jeden Monat seinen Lohn erhält, im Gegenzug kann sich der Arbeitgeber darauf verlassen, dass der Arbeitnehmer seinen Arbeitsauftrag in der gewünschten Form erfüllt und ein gewisses Mass an Integrität gegenüber der Organisation erbringt. Werden diese Regeln (über die Massen gebrochen) ist ein Organisationsauschluss oder Austritt die logische und zwangsläufige Folge. Diese formalen Regeln einer Arbeitsbeziehung leiten sich aus der Direktionsbefugnis des Arbeitgebers ab und werden in der Folge mit der Unterzeichnung eines Arbeitsvertrages anerkannt.
Selbstverständlich hat jede Art von Organisation unterschiedliche Regeln, welche sie formell und informell anwendet. Eine Identifikation mit einer Organisation kann auch aus diesen Regeln abgeleitet werden. Beispielweise definiert sich das Militär über ein sehr striktes Regelwerk welches auf Befehl und Gehorsam ausgelegt ist. Im Gegensatz dazu sind viele freizeitorientierte Organisation wie Vereine sehr frei in der Anwendung ihrer Regeln und orientieren sich weniger an der Befehlskette als an wenigen koordinatorischen Regeln. Die wirtschaftlich orientierten Unternehmen moderner Partizipation bilden hier eine Zwischenstellung.
Dies basiert selbstverständlich auf Regeln. Diese Regeln erlauben es in einer Organisation effizient zu handeln und zu wirtschaften (Aufgabenverteilung, Koordinationsmechanismen, etc.) schaffen die Struktur für einheitliches Handeln. Eine durch regeln geschaffene Ordnung wird als Organisationsstruktur bezeichnet. Genau diese Struktur bietet seinen Mitgliedern Verlässlichkeit und Beständigkeit und ein einheitliches Auftreten gegenüber der Umwelt. D.h. eine Organisation ist in gewisser Weise berechenbar.
Regeln schränken in gewisser Weise den individuellen Handlungsspielraum ein - bspw. durch Anwesenheitsvorschriften und die Pflicht bestimmte Vorgänge in einer definierten Art zu protokolieren. Mit dem Eintritt in eine Organisation muss sich das Individuum diesen Regeln unterwerfen, bzw. diese akzeptieren. Organisationen unterscheiden sich in Zwangsmitgliedschaften – gesellschaftliche Regeln, Gesetze und Normen und freiwilligen Mitgliedschaften. Im Folgenden wird in der Regel immer auf freiwilligen Mitgliedschaften eingegangen.
Die Effizienz einer Organisation beruht auch darauf nicht wieder und wieder über bestimmte Regeln diskutieren zu müssen oder diese zu begründen. Das gilt selbstverständlich für beide Seiten – der Arbeitnehmer bspw. kann sich darauf verlassen, dass jeden Monat seinen Lohn erhält, im Gegenzug kann sich der Arbeitgeber darauf verlassen, dass der Arbeitnehmer seinen Arbeitsauftrag in der gewünschten Form erfüllt und ein gewisses Mass an Integrität gegenüber der Organisation erbringt. Werden diese Regeln (über die Massen gebrochen) ist ein Organisationsauschluss oder Austritt die logische und zwangsläufige Folge. Diese formalen Regeln einer Arbeitsbeziehung leiten sich aus der Direktionsbefugnis des Arbeitgebers ab und werden in der Folge mit der Unterzeichnung eines Arbeitsvertrages anerkannt.
Selbstverständlich hat jede Art von Organisation unterschiedliche Regeln, welche sie formell und informell anwendet. Eine Identifikation mit einer Organisation kann auch aus diesen Regeln abgeleitet werden. Beispielweise definiert sich das Militär über ein sehr striktes Regelwerk welches auf Befehl und Gehorsam ausgelegt ist. Im Gegensatz dazu sind viele freizeitorientierte Organisation wie Vereine sehr frei in der Anwendung ihrer Regeln und orientieren sich weniger an der Befehlskette als an wenigen koordinatorischen Regeln. Die wirtschaftlich orientierten Unternehmen moderner Partizipation bilden hier eine Zwischenstellung.
Sonntag, Februar 21, 2010
3. Organisationsentwicklung – beständige Grenzen
Wichtig für die Steuerung und Zurechenbarkeit innerhalb einer Organisation ist die klare Abgrenzung zwischen Innenwelt und Aussenwelt. Wie grenzt sich eine Organisation zu Ihrer Aussenwelt ab? Eine Grenze ist Kraft Definition leider nicht gegeben, sie muss aktiv gezogen werden. Diese Grenzziehung kann auch nicht per Zufall oder per Inaktivität geschehen. Nein es muss ein bewusster und absichtsvoll hergestellter Zustand sein. Für die Mitglieder ist es entscheidend zu wissen " Du bist Teil der Organisation und Du nicht".
Eine Organisation kann langfristig nur bestehen, wenn sie ein gewisses Mass an Stabilität und Beständigkeit gegenüber der Umwelt (äussere Einflüsse) etablieren kann. Selbstverständlich können sich diese Grenzen im Laufe der zeit verändern (Wachstum - Verkleinerung), jedoch muss dies, sofern es die Organisation nicht zerstören soll bewusst und von innen gesteuert sein.
Menschen, die sich innerhalb dieser Grenzen bewegen sind Teil der Organisation und haben folglich per Definition die Regeln dieser Organisation zu akzeptieren und zu befolgen. Aber die Mitgliedschaft in einer Organisation ist immer nur ein Ausschnitt vieler (potentieller) Mitgliedschaften (Partialinklusion) und wird somit mit einer Vielzahl von - zum Teil gegensätzlichen Handlungen aus den Regeln und Vorstellungen anderer Organisationen in Einklang zu bringen, was nicht immer konfliktfrei abläuft.
Eine Organisation kann langfristig nur bestehen, wenn sie ein gewisses Mass an Stabilität und Beständigkeit gegenüber der Umwelt (äussere Einflüsse) etablieren kann. Selbstverständlich können sich diese Grenzen im Laufe der zeit verändern (Wachstum - Verkleinerung), jedoch muss dies, sofern es die Organisation nicht zerstören soll bewusst und von innen gesteuert sein.
Menschen, die sich innerhalb dieser Grenzen bewegen sind Teil der Organisation und haben folglich per Definition die Regeln dieser Organisation zu akzeptieren und zu befolgen. Aber die Mitgliedschaft in einer Organisation ist immer nur ein Ausschnitt vieler (potentieller) Mitgliedschaften (Partialinklusion) und wird somit mit einer Vielzahl von - zum Teil gegensätzlichen Handlungen aus den Regeln und Vorstellungen anderer Organisationen in Einklang zu bringen, was nicht immer konfliktfrei abläuft.
Mittwoch, Februar 17, 2010
Projektmanagement - Goldene Regeln
Ja, es gibt sie, die goldenen Regeln zum Projektmanagement. Wer jetzt theoretische Abhandlungen erwartet wird enttäuscht - es ist vielleicht banal, aber dennoch umso schlimmer wie selten diese Regeln zur Anwendung kommen. Sollte es lediglich am mangelnden Bewusstsein liegen, so hätte ich einen schönen Blog von Sven Hahn.
Montag, Februar 15, 2010
2. Organisationsentwicklung - Zweck
Der Organisationsenszweck
Reicht die Einzahl des Begriffes überhaupt aus? Kann eine Organisation auch mehrere, womöglich sich gegenseitig entgegenstehende Zwecke erfüllen?
Wahrscheinlich ja. Sicherlich Ja. Wie extrem wichtige es für eine Organisation ist, über ihre „spezifische Zweckorientierung“ unterrichtet zu sein scheint offensichtlich klar zu sein, ist es aber oftmals nicht. Nicht die Definition des Zweckes ist entscheidend, vielmehr ist es die Kommunikation dieses Zweckes an die beteiligten Personen, welche diesen Zweck unterstützen sollen. Es steht ausser Frage, dass gerade Organisationsmitglieder die bspw. in einer Unternehmung in einem Arbeitnehmerverhältnis stehen nur partiell oder gar keine Abdeckung mit dem Unternehmenszweck verfolgen. Die Erfüllung der Organisationszwecke wird somit zu einem utilitaristischen Vehikel um die eigenen Zwecke zu erfüllen. Somit kann der Unternehmenszweck „innovative Dienstleistungen für innovative Kunden“ mit dem individuellen Zweck „ genügend Geld für Freizeitaktivitäten sowohl korrespondieren, als auch divergieren.
In wie weit wird bei einer Veränderung der Organisationsstruktur auch der Unternehmenszweck korrigiert?
Im konkreten Beispiel heisst das, dass Umstrukturierungen in einer Organisation zumindest kurzfristig die Zweckdefinition verändern können. Was der ursprüngliche Zweck einmal Gewinnmaximierung oder Effizienz, so kann der Zweck kurzfristig Ausbildung oder Spezialisierung sein. Die genaue Definition von Ziel – Zweck und Mittel zur Erfüllung erscheint aber dringend notwendig um unterscheiden zu können, ob tatsächlich eine Änderung des Zweckes – und damit der Organisation an sich oder lediglich eine Etappierung von Zielen vorliegt.
Reicht die Einzahl des Begriffes überhaupt aus? Kann eine Organisation auch mehrere, womöglich sich gegenseitig entgegenstehende Zwecke erfüllen?
Wahrscheinlich ja. Sicherlich Ja. Wie extrem wichtige es für eine Organisation ist, über ihre „spezifische Zweckorientierung“ unterrichtet zu sein scheint offensichtlich klar zu sein, ist es aber oftmals nicht. Nicht die Definition des Zweckes ist entscheidend, vielmehr ist es die Kommunikation dieses Zweckes an die beteiligten Personen, welche diesen Zweck unterstützen sollen. Es steht ausser Frage, dass gerade Organisationsmitglieder die bspw. in einer Unternehmung in einem Arbeitnehmerverhältnis stehen nur partiell oder gar keine Abdeckung mit dem Unternehmenszweck verfolgen. Die Erfüllung der Organisationszwecke wird somit zu einem utilitaristischen Vehikel um die eigenen Zwecke zu erfüllen. Somit kann der Unternehmenszweck „innovative Dienstleistungen für innovative Kunden“ mit dem individuellen Zweck „ genügend Geld für Freizeitaktivitäten sowohl korrespondieren, als auch divergieren.
In wie weit wird bei einer Veränderung der Organisationsstruktur auch der Unternehmenszweck korrigiert?
Im konkreten Beispiel heisst das, dass Umstrukturierungen in einer Organisation zumindest kurzfristig die Zweckdefinition verändern können. Was der ursprüngliche Zweck einmal Gewinnmaximierung oder Effizienz, so kann der Zweck kurzfristig Ausbildung oder Spezialisierung sein. Die genaue Definition von Ziel – Zweck und Mittel zur Erfüllung erscheint aber dringend notwendig um unterscheiden zu können, ob tatsächlich eine Änderung des Zweckes – und damit der Organisation an sich oder lediglich eine Etappierung von Zielen vorliegt.
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