Sonntag, Februar 21, 2010

3. Organisationsentwicklung – beständige Grenzen

Wichtig für die Steuerung und Zurechenbarkeit innerhalb einer Organisation ist die klare Abgrenzung zwischen Innenwelt und Aussenwelt. Wie grenzt sich eine Organisation zu Ihrer Aussenwelt ab? Eine Grenze ist Kraft Definition leider nicht gegeben, sie muss aktiv gezogen werden. Diese Grenzziehung kann auch nicht per Zufall oder per Inaktivität geschehen. Nein es muss ein bewusster und absichtsvoll hergestellter Zustand sein. Für die Mitglieder ist es entscheidend zu wissen " Du bist Teil der Organisation und Du nicht".

Eine Organisation kann langfristig nur bestehen, wenn sie ein gewisses Mass an Stabilität und Beständigkeit gegenüber der Umwelt (äussere Einflüsse) etablieren kann. Selbstverständlich können sich diese Grenzen im Laufe der zeit verändern (Wachstum - Verkleinerung), jedoch muss dies, sofern es die Organisation nicht zerstören soll bewusst und von innen gesteuert sein.

Menschen, die sich innerhalb dieser Grenzen bewegen sind Teil der Organisation und haben folglich per Definition die Regeln dieser Organisation zu akzeptieren und zu befolgen. Aber die Mitgliedschaft in einer Organisation ist immer nur ein Ausschnitt vieler (potentieller) Mitgliedschaften (Partialinklusion) und wird somit mit einer Vielzahl von - zum Teil gegensätzlichen Handlungen aus den Regeln und Vorstellungen anderer Organisationen in Einklang zu bringen, was nicht immer konfliktfrei abläuft.

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