Mittwoch, April 13, 2011

Eine kleine Träne zum "Abschied"

Ja, gestern ist es passiert. Namics ist wirklich erwachsen geworden. Unser erster Mitarbeiter geht in Pension, d.h. Namics schickt den Ersten in Rente. Das ist nicht weiter schlimm, oder besonders- könnte man meinen. Aber es ist etwas Besonderes.
Zum Einen zeigt es, dass man auch in einer Web-Bude, die sich für jung, dynamisch und innovativ hält mit 65 Jahren mithalten kann – und das hat unserer Riccardo und zum anderen, dass unsere Themen von Menschen entwickelt, bearbeitet und mit Begeisterung weitergegeben werden die eine Altersspanne von über 40 Jahren haben. Ich finde das toll. Die Abschiedsrede (die keine war, sondern eher eine Liebeserklärung – ich bin gespannt, wann Riccardo wieder seinen Arbeitsplatz einnimmtJ), zeigt wie wertvoll unsere Firmenkultur und Firmenorganisation ist. Es braucht eben immer wieder Schlüsselerlebnisse und Menschen, die einem selbst zeigen, in welchen Umfeld man sich bewegt.

Danke Riccardo für Deinen tollen Einsatz, Job, Dasein bei Namics und die wohlgewählten Worte, die uns sehr guttun:

„Ich gehe in Pension. Es ist Zeit Tschüss zu sagen. Ich habe in meinem langen Berufsleben noch nie in so einen Haufen sympathischer und kompetenter Profis (Frauen und Männer) mitarbeiten dürfen, wie in dieser namics. Die namics ist in vielen Beziehungen eine ausserordentliche Firma. Die namics hat eine flache Organisationsstruktur, wie sie in der Theorie empfohlen wird in der Praxis aber nur selten anzutreffen ist. Das Kader sitzt mitten in diesem Haufen: Namics ist nach meiner Kenntnis die einzige Firma, die ohne Chefbüros funktioniert. Eine Informationspolitik, bei der jeder Azubi die GL-Sitzungsprotokolle lesen kann, weltweit einzigartig. Alles hatte mit diesem team-based Konzept begonnen. Es ist mittlerweile aus dem Logo verschwunden. Trotzdem wird es weiterhin täglich gelebt. Ich persönlich habe mich in meinem Team immer wohl gefühlt und dadurch vieles auch persönliche Rückschläge gut auffangen können. Tragt Sorge zu dieser ausserordentlichen Informatikunternehmung.“

Ich kann mich dem nur anschliessen und freue mich über diesen Namicsler, der es geschafft hat unsere Kultur greifbar und erlebbar zu machen. Merci und alles, alles Gute.

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