Mittwoch, August 03, 2011

Klettersteig Gargellen


Klettersteig Gargellen
Originally uploaded by mikka76


Klettersteig der angenehmen Art.

Im schönen Montafon, genauer gesagt in Gargellen befinden sich zwei kurze, wunderschöne und nachmittagstaugliche Klettersteige.

Ort: Gargellen im Montafon
Parkplatz: Ortsmitte oder Bergbahn
Dauer: insg. ca. 2.5 Stunden, sehr gemütlich
Infos: http://www.gargellen.at/gargellner_klettersteig.html
Sonstiges: Toller Einsteiger und Geniessersteig.

Aus der Ortsmitte entlang dem Flussverlauf Richtung Röbi Maisäß;, dem Wildbach folgen.

Klettersteig Röbischlucht (1‘450 Meter – 1‘570 Meter), ca. 30 Minuten: Einstieg direkt im Bachbett. Schöne, durch nassen Fels anspruchsvolle Kletterpartien. Nach einfachem Einstieg Wechsel über das Bachbett und schöner Aufstieg am Stahlseil entlang des dauernassen Felsens. Genügend Tritte vorhanden, Abschluss durch ein schmales Felsloch und Ausstieg. Weiter nach oben, entlang der Weide folgt der Wanderweg zurück in Richtung Gargellen und Einstieg in den 2ten Steig

„Rongg Wasserfall“ (1‘450 Meter – 1‘550 Meter), ca. 30 Minuten. Schöner Start über ein Ministaubecken via Drahtseilbrücke, anschliessend mässig schwierige, aber schöne Kletterpartien bis – 55 Meter hoch- entlang des Wasserfalls. Ausstieg nach ca. 35. Minuten, Abstieg via Wanderweg nach Gargellen, ca. 20 Minuten. Beide Steige sind durch Stahlseil gesichert; an allen heiklen Passagen sind Trittbügel montiert.

Tip: Gutes Essen und exzellenter Service im Hotel Madrisa.

Und dann gibt's noch den Klettergarten:
Der Klettergarten ist gut für jene geeignet, die erste Erfahrungen am Fels machen möchten. Für ambitionierte Kletterer ist er sicher zu bescheiden. Wer jedoch größere Ziele, wie z.B. die Madrisa, hat und abends schon anreist, kann hier aber gelöst noch schnell ein paar bestens gesicherte gutgriffige Kalkrouten genießen.

Montag, Juli 25, 2011

Via Ferrata Cima Sat

Start: Riva del Garda auf 77m
Fixpunkt: Bastione 212m
Einkehr im Sommer: Capanna Santa Barbara 560m
Steig: Cima SAT 1'267m

Dauer: ca. 6 Stunden, Kompasskarte 102 - Lago di Garda, Monte Baldo

Anfahrt: Riva del Garda in Richtung Limone sul Garda, am Ortsausgang (Hafen) Parkmöglichkeiten - gebührenpflichtig- im Parkhaus.  
Aufstieg gegenüber dem Hotel Villa Miravalle ca. 2h über Panoramaweg via Bastione - Capanna Santa Barbara zum Einstieg des Via Ferrata Cima Sat. Nach der Capanna beginnt der eigentliche Steig und führt über gut gesicherte, aber wenig anspruchsvolle Kletterpartien hinauf zum Gipfel. Herausforderung sind die langen Leitern, welche die Armkraft doch recht beanspruchen. Gipfel ist zienlich eng und nur kleines Plateau - bei viel Betrieb leider nur kurzer Aufenthalt möglich.
Abstieg ca. 1.5 Stunden, Start mit Sicherung entlang der Felswand, im Anschluss (Weg 418) in Richtung Riva del Garda via unzählige Kehren ins Tal.


Der Klettersteig generell ist mässig schwierig und technisch nicht sehr anspruchsvoll Aber langer und anstrengender Aufstieg über insgesamt gut 1'200 Höhenmeter - viele Leitern - wenig freies Klettern und mehr alpines Wandern aber schöner Ausblick. Belohnt wird man mit einen fantastischen Rundumblick auf Riva del Garda, den Gardasee, Monte Baldo und die Brenta.
Gerade im Sommer unbedingt darauf achten, zeitig zu starten und dass genügend Getränke mit an Bord sind. Ggfs. ist die Capanna in den Sommermonaten bewirtschaftet.

Dienstag, Juni 07, 2011

Skype - Microsoft - Mühsam

Skype hat mir lange Zeit wirklich gut gefallen und sowohl die kostenlosen als auch die gebührenpflichtigen Dienste haben ausgezeichnet funktioniert. Nun ist das aber seit geraumer Zeit anders. Seit geraumer Zeit - wer weiss.... böse Zungen behaupten es ahbe etwas mit dem Verkauf an Microsoft zu tun - ein Schelm wer Böses dabei denkt.
Lustig ist, dass er Support von Skype auch nicht mehr Online ist - obwohl es
a. nur eine kleine Zahl von Nutzern betrifft - ha, ha
b. das Problem schon erkannt und weitestgehedn behoben ist - ha, ha.

=> kennen wir das nicht von Windows, Office und Co?


Wir werden sehen....

Mittwoch, April 13, 2011

Social Media im wahren Leben

Eben bei Twitter gelesen...


Das ist Social Media im realen Handlungskontext. Wir kommunizieren mit einer uns nicht immer bewussten Absicht und generieren daraus Handlungen Dritter. Ich bin sehr gespannt, ob in diesem Fallen der nächste Tweed von der Stadtpolizei St. Gallen kommt "Fall geklärt, Betrüger in gewahrsam genommen". Dann wäre es das perfekte Wechselspiel aus realer Welt in die virtuelle und wieder zurück in die Realität. Ich hoffe den Post erweitern  und zukünftig ein weiteres gutes Beispiel zum Einsatz von Social Media erzählen zu dürfen.

Eine kleine Träne zum "Abschied"

Ja, gestern ist es passiert. Namics ist wirklich erwachsen geworden. Unser erster Mitarbeiter geht in Pension, d.h. Namics schickt den Ersten in Rente. Das ist nicht weiter schlimm, oder besonders- könnte man meinen. Aber es ist etwas Besonderes.
Zum Einen zeigt es, dass man auch in einer Web-Bude, die sich für jung, dynamisch und innovativ hält mit 65 Jahren mithalten kann – und das hat unserer Riccardo und zum anderen, dass unsere Themen von Menschen entwickelt, bearbeitet und mit Begeisterung weitergegeben werden die eine Altersspanne von über 40 Jahren haben. Ich finde das toll. Die Abschiedsrede (die keine war, sondern eher eine Liebeserklärung – ich bin gespannt, wann Riccardo wieder seinen Arbeitsplatz einnimmtJ), zeigt wie wertvoll unsere Firmenkultur und Firmenorganisation ist. Es braucht eben immer wieder Schlüsselerlebnisse und Menschen, die einem selbst zeigen, in welchen Umfeld man sich bewegt.

Danke Riccardo für Deinen tollen Einsatz, Job, Dasein bei Namics und die wohlgewählten Worte, die uns sehr guttun:

„Ich gehe in Pension. Es ist Zeit Tschüss zu sagen. Ich habe in meinem langen Berufsleben noch nie in so einen Haufen sympathischer und kompetenter Profis (Frauen und Männer) mitarbeiten dürfen, wie in dieser namics. Die namics ist in vielen Beziehungen eine ausserordentliche Firma. Die namics hat eine flache Organisationsstruktur, wie sie in der Theorie empfohlen wird in der Praxis aber nur selten anzutreffen ist. Das Kader sitzt mitten in diesem Haufen: Namics ist nach meiner Kenntnis die einzige Firma, die ohne Chefbüros funktioniert. Eine Informationspolitik, bei der jeder Azubi die GL-Sitzungsprotokolle lesen kann, weltweit einzigartig. Alles hatte mit diesem team-based Konzept begonnen. Es ist mittlerweile aus dem Logo verschwunden. Trotzdem wird es weiterhin täglich gelebt. Ich persönlich habe mich in meinem Team immer wohl gefühlt und dadurch vieles auch persönliche Rückschläge gut auffangen können. Tragt Sorge zu dieser ausserordentlichen Informatikunternehmung.“

Ich kann mich dem nur anschliessen und freue mich über diesen Namicsler, der es geschafft hat unsere Kultur greifbar und erlebbar zu machen. Merci und alles, alles Gute.

Montag, April 04, 2011

BOSW 2011: Gold, Silber und Bronze für Namics

Namics Medienmitteilung

Das Goldsiegel des Best of Swiss Web Award in der Kategorie Business Efficieny geht an die von Namics umgesetzte B2B Plattform Sonapro.

Am Donnerstag Abend wurden zum elften Mal die Best of Swiss Web Awards vergeben. Vier Projekte von Namics wurden in unterschiedlichen Kategorien nominiert. Drei Projekte davon erhielten Gold, Silber sowie bronzene Auszeichnungen.

Die B2B Plattform Sonapro wurde von der Fachjury als Sieger in der Kategorie Business Efficiency mit dem Goldsiegel sowie in der Kategorie Technologie mit dem Silbersiegel ausgezeichnet. Sonapro ist ein personalisiertes Online-Portal für die Verwaltung von Hörgeräten sowie das vollautomatisierte Abwickeln von Geschäftsprozessen vom Verkaufsprozess, über die automatische Lagerverwaltung bis hin zu den Retouren-, Reparatur- und Garantieprozessen - vollständig integriert in SAP – welches mit Beteiligung von Nose Design AG konzipiert und von Namics entwickelt und integriert wurde.


Auszug aus dem Urteil der Jury
Zwei Merkmale machen die Lösung zum Clou: Kunden können ihr Gerät sofort nach der Einstellung mitnehmen. Die One-Stop Möglichkeit ist ein Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. Zweitens: Die Aktivierung des Hörgeräts erfolgt online, wie auch andere Statusmeldungen im Lebenszyklus des Hörgeräts. Damit erhält Sona exakten Daten über den Einsatz jedes einzelnen Geräts – ein wesentlicher Nachteil des indirekten Vertriebs entfällt, dank unmittelbaren Rückkoppelungen vom Markt, welche eine agilere Produkteentwicklung und Anpassung der Geschäftspolitik ermöglichen.

Weitere Auszeichnungen für Namics Projekte
Zwei weitere bronzene Awards haben die Projekte home.ch in der Kategorie Innovation sowie der Relaunch des ZHweb des Kantons Zürich – eine Zusammenarbeit mit Zeix AG – in der Kategorie Usability erhalten.

Dienstag, März 29, 2011

Rot Grün in Baden-Württemberg


Noch selten habe ich "Bild" zitiert, heute muss ich, auch wenn's ein wenig plakativ ist: 
Post von Wagner...
Liebe Baden-Württemberger,
täusche ich mich, wenn ich denke, dass Ihr stolz auf Euer Ländle seid? Die niedrigste Arbeitslosenquote, 4,6 Prozent. Beim Pisa-Test sind Eure Kinder Europas Beste.
Ihr seid das Sonnenschein-Land, das Kalifornien Deutschlands.

58 Jahre hat Euch die CDU regiert.
Ihr habt Häusle, manche haben zwei Autos, ältere Erwachsene spielen Golf. Aus Euren Gärten steigt der Rauch von Steaks und Sauerrahm-Kartoffeln. 

Wahl 2011; Quelle: www.tagesschau.de                                
Nach 58 Jahren CDU wählt Ihr Grün.
Schmeckt Euch Euer Steak nicht mehr, langweilt Euch Euer Daimler, seid Ihr überdrüssig Eures Glücks?
In Baden-Württemberg blühen als Erstes nach dem Winter die Blumen. In Baden-Württemberg hat man das Auto erfunden, den Zeppelin, das Fahrrad, das Streichholz, den Dübel, den Leitz-Ordner.
Graf Stauffenberg, der Hitler umbringen wollte, war ein Baden-Württemberger, die Geschwister Scholl stammen aus Ulm. 

Baden-Württemberg ist ein besonderes Land. Es ist ein schönes Land. Ich hoffe, dass die Grünen sich dessen bewusst sind.

Dienstag, März 08, 2011

14. Human Relations Ansatz


Der HR Ansatz wurde durch den Praxis Versuch in den Hawthorn Werken untersucht. Ziel war es, herauszufinden, welche physischen Faktoren die Arbeitsproduktivität beeinflussen. Hierzu wurden die Arbeiterinnen in eine Versuchs- und eine Kontrollgruppe aufgeteilt.

Zunächst wurde untersucht, in wie weit die Verbesserung der Beleuchtung (als externer Faktor) Einfluss auf die Arbeitsproduktivität hat – und tatsächlich, mit steigender Beleuchtungsstärke ging eine signifikante Produktionssteigerung einher.  Überraschender Weise zeigte sich aber der gleiche Effekt (ein weiteres Ansteigen der Produktivität) auch bei einer Variierung der Beleuchtungsstärke in Richtung Ausgangszustand und erstaunlicherweise stieg auch die Produktivität in der Kontrollgruppe kontinuierlich – die Forscher waren verblüfft.

Auf Grund der unerklärlichen Ergebnisse wurde eine Forschergruppe der Harvard University um Elton Mayo hinzugezogen um das überraschende Phänomen zu erklären. Auch in einem Laborversuch konnten ähnliche Ergebnisse erzielt werden, d.h. verschiedene Variationen (bspw. Entlohnung, Pausen, Arbeitszeiten) einer unabhängigen Variablen wurden geprüft. Täglich fanden Besprechungen und Interviews mit den betroffenen Arbeiterinnen statt. Auch hier stieg die Produktivität kontinuierlich an und hielt den positiven Effekt auch unter den ursprünglichen Arbeitsbedingungen.

Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass es gar nicht an den äusserlichen Faktoren lag, sondern wohl eher im „sozio-emotionalen“ Bereich, der Veränderungen der sozialen Aufmerksamkeit und Beziehungen zwischen den Arbeiterinnen, ihren Vorgesetzten und den Forschern – Human Relations.

Die grosse Aufmerksamkeit, das regelmässige Austauschen, die freundliche Behandlung der Arbeiterinnen und die Möglichkeit selbst die Arbeitsbedingungen mitgestalten zu können schienen der Auslöser für eine erhöhte Produktivität zu sein.

Die Folge war, dass man sich von der unpersönlichen Amtsführung, wie in den klassischen Organisationstheorien abwand und mehr auf die Zwischenmenschlichen Beziehungen einging, um die Arbeitsqualität und Produktivität zu verbessern.

Für die Vorgesetzten hiess das ein entscheidendes Umdenken, nicht die fachliche und organisatorische Führung sollte zukünftig die Leitlinie und Handlungskompetenz determinieren, sondern menschliche und aufgabenorientierte Faktoren.  Die emotionale Zufriedenheit der Mitarbeiter wurde zur Stellschraube und das Prinzip von Befehl und Gehorsam durch das Prinzip unterstützender Beziehungen ersetzt.

      Zwei Beobachtungen waren hierfür entscheidend:     
  1. Die  Gruppen entwickelten eigenständige – von der Organisation unabhängige – Normen und Regeln – bspw. die Festlegung darauf, was eine faire Tagesleistung bei  bestehendem Lohn sei.
  2. Die Knüpfung von (freundschaftlichen) Beziehungen über die formellen Gruppen hinweg. D.h es fand ein informeller Austausch und gegenseitige Unterstützung statt.
Die informellen Beziehungen innerhalb von Organisationen bekamen mit der Ergebnissen des Hawthorn Experiments eine wesentlich stärke Bedeutung und Beachtung. Auch wenn die wissenschaftlichen Schlüsse aus dem Experiment nicht jeder fundierten Betrachtung standhalten, so sind die Erkenntnisse doch eindeutig und stellen die Integration von Individuum und Organisation in das Zentrum der Organisationsgestaltung.
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Dienstag, Februar 15, 2011