Montag, September 20, 2010

Westschweiz - Asian Style

5 Städte in 2 Tagen
Von St. Gallen zum z'Mörgele nach Montreux. Wunderschöne Seepromenade und Timberland Shopping. Weiter nach  Lausanne  ins "Zentrum der Macht" und zum späten z'Mittag.
Gotische Kathedrale, Altstadt, Seepromenade, Yachtclub  und Olympisches Museum. Weiterfahrt nach Corseaux, durch wunderschöne Weinberge und malerische Dörfer.
Übernachtung in der Hôtellerie de Châtonneyre (Danke Sabrina!!!) mit sehr feinem Essen (Rinder Filet und Kaninchen) und natürlich vorzüglichem regionalem Wein.
Am nächsten Morgen Weiterfahrt nach Genève. Starbucks Morgenkaffe und anschliessend Besichtigung der Seepromenade und kleine Stadtrundfahrt „Old Town Tours“ auf den Spuren der Aufklärer und Weltverbesserer.
Zum Abschluss z’Vieri in Neuchâtel  wieder an der Seepromenade im Yacht Club. Eine wunderschöne Wochenendreise mit traumhaftem Wetter in einer der schönsten Regionen, die mit dem Auto zu erreichen sind. Daumen hoch! Für dieses Wochenende. Forstetzung folgt.

Donnerstag, September 16, 2010

11. Taylorismus – Scientific Management

Frederick Winslow Taylor stellt in seinem Arbeitswissenschaftlichen Ansatz nicht die Gesamtorganisation in den Mittelpunkt seiner Überlegungen, sondern die Unterteilung in einzelne Arbeitsschritte.

Taylors Ansatz fusst auf der Annahme, dass die Arbeiter und das Management in einem ständigen Kampf gegeneinander liegen. Dieser Kampf verläuft entlang der Frontlinie zwischen der Eigenschaft der Arbeiter nur so viel zu arbeiten, wie unbedingt notwendig ist (loafing) und der Erwartung des Managements stetig steigende Produktivität zu erzielen.

Seine zwei Ansätze, wie die Frontlinie aufzulösen sei, postuliert er wie folgt:
  • Statt einander zu bekämpfen, müssen sich das Management und die Arbeiter der gemeinsamen Interessen bewusst werden und am gemeinsamen Wohlergehen arbeiten (=Bewusstsein).
  • Beide müssen auf das Prinzip der Spezialisierung und Arbeitsteilung (Scientific Management) vertrauen und die Festlegung dieser Spezialisierung akzeptieren (=Vertrauen).

Um dieses Dilemma tatsächlich aufzulösen vertritt Taylor somit die Auffassung, die Einheit von Planung und Verrichtung aufzuheben. Seine Überlegung ist, die rationellste und effizienteste Form der Arbeitsverrichtung basiert auf einer klaren Spezialisierung. D.h. die Arbeit in kleinste Schritte zu unterteilen, die regelmässig von dem bestgeeigneten Arbeiter verrichtet wird. Diese Trennung beinhaltet somit einerseits Kopfarbeit (Ingenieure) und Handarbeit (Arbeiter). Kern der Organisation bildet das Arbeitsbüro, welches die detaillierten Arbeitspläne erstellt, dokumentiert und an den jeweiligen Arbeiter kommuniziert.

Daraus ergeben sich drei Kernprinzipien:
  • Spezialisierung und Arbeitsplanung
  • Leistungslohn (=Hohe Löhne bei niedrigen Stückkosten und gleichzeitig niederer Lohn bei abnehmender Produktivität)
  • Einsatz der bestgeeigneten Mitarbeiters für die Verrichtung einer Aufgabe (Unabhängig ob Planung oder Verrichtung)

Die Folge der Anwendung dieser Prinzipien ist eine Ausdifferenzierung der Organisationsstruktur, welches in eine funktionale Ordnung mündet. Diese Ausdifferenzierung ist allerdings mit steigenden Koordinationskosten verbunden, da die einzelnen Aufgaben erarbeitet und kommuniziert, anschliessend verrichtet und wieder zu einem Ganzen zusammengesetzt werden müssen. Unterstützt wurde dieses Strukturprinzip durch verbesserte (oder veränderte) Produktionsmethoden, wie Fliessbandarbeit, Mechanisierung und Produktstandardisierung.

Die negativen Auswüchse des Taylorismus sind bekannt. Neben der Entfremdung von der Arbeit, entsteht durch die effiziente Routine Langeweile und mangelnde Herausforderung. Ein Selbstbestimmung und Kreativität sind nicht mehr möglich, sowie die Annahme von laufend steigender Produktivität führt zu Arbeitshetze.

In wie weit ein solches Konstrukt in einem stabilen Umfeld funktioniert, konnte bis in die 70iger Jahre des 20. Jahrhundert gezeigt werden. Mit zunehmender Dynamik verliert allerdings diese Art der Spezialisierung ihren produktiven Ansatz und verhindert Innovationen. Dennoch ist auch in der heutigen Zeit mit sehr komplexen Aufgabenstellungen eine Arbeitsteilung – d.h. Spezialisierung und der Einsatz von Expertenwissen nicht nur notwendig, sondern Überlebenswichtig. Jedoch ist eine breite Wissens- und Erfahrungsbasis gerade im Projektgeschäft unabdingbar, um überhaupt neue Aufgaben erfolgreich bewältigen zu können. 

Das Experten- und Spezialwissen findet durch seine kurze Halbwertszeit, d.h. rasante Weiterentwicklung von Technologien, Möglichkeiten und Ansprüchen ein jähes Ende. Aus diesem Grund ist das Arbeiten in Teams (Verbindung von Planung und Verrichtung) mit Spezialisten, die sich laufend weiterentwickeln und eine gewisse Flexibilität in der Aufgabenerfüllung akzeptieren, der mögliche Schlüssel für eine erfolgreiche Aufgabenbewältigung.

Dienstag, September 07, 2010

Kulturreise 2010


... auch wenn Brüssel eine wirklich wunderschöne Stadt ist...

Die Namics Kulturreise 2010 führte uns von St. Gallen über  Zürich – London – Glasgow – Isle of Arran – New Lanark – Glasgow – London – Zürich zurück nach St. Gallen.

Nach langem Flug und sportlicher Autofahrt hatten wir es knapp geschafft im Fährhaften von Saltcoats die letzte Fähre zu verpassen. Allen Fahrkünsten zum Trotz sahen wir nur noch das ablegende Schiff. Frust – keine Spur, das erste (Ok 2 oder 3 Pint) bei sommerlichen Temperaturen und wunderschöner Abendstimmung lösten das Problem von alleine.
Arran Troops
Hotel, bzw. B&B Übernachtung in Largs. Zielführende und intellektuell anspruchsvolle Diskussionen über Lieblingsbands, Filme, Serien, weibliche Schauspieler, Sängerinnen und Rampensäuen im Allgemeinen runden einen kulturell wertvollen Abend ab, Danke Mr. Lionel Richie. Am nächsten Morgen ging es dann entspannt und erholt zum zweiten Anlauf der Eroberung der Isle of Arran – mit Erfolg. Nach kurzer Überfahrt einchecken in Lochranza und Golfplatzsuche. Nach 2 Stunden, 3 Golfplätzen endlich in Lamlash angekommen. Mit Golfschlägern aus dem 17. Und 18. Jahrhundert auf die ertse Runde (Ok, vorher gabs noch ein Pint – oder waren es 2? egal). Wunderschöner Platz, ergebnissorientiertungslose Runde. Abends im besten Hotel am Ort Lochranza vorzüglich gespeist ;-) und ein Pint getrunken. Grösste und wahrscheinlich beste Whiskey Bar der westlichen Hemisphäre entscheidend dezimiert und glücklich und zufrieden ins Bett gefallen.
Starship Troopers
Am nächsten Morgen – Massengolf in Lochranza. Neben zahlreichen Pints – wen wundert’s – mussten auch einige der ortsansässigen Hirsche das Einfallen der Schweizer Garde – nicht mit dem Leben – aber mit erheblichen körperlichen Schäden bezahlen -  ok, die Pints ersteres. Anschliessen Besichtigung und „FrauenhätteesvorNeiderblassenlassen“ extensives Whiskeyshopping. Weiter auf die Fähre – sensationelles Timing, Fähre bereits im ersten Anlauf erfolgreich eingenommen.
Dort ein, zwei Pints und anschliessend Weiterfahrt nach New Lanark zur letzten Station des Scotlandaufenthalts. Fish & Chips und das eine odere andere letzte Pint rundeten den Abend ab, bevor es am nächsten Tag wieder zurück ins Naherholungsgebiet St. Gallen ging.
Schee war’s. Vielen Dank an den Organisator „Bombastic Ben“. Tolle Truppe mit Spassgarantie. „Allocating Andi“, „Motorsports Markus“, „Alcohol Andi“, „Super Silvan“, Mighty Mika, „Transreading Tibor“, „Total Tony“, „Awesome Andre“, „Jolly Jörg”, “Rotating Remo”, “Tiny Thommy”, “Appearing Alex”.
More Pictures: Got to L-i-n-k!
C U next year in ???

Mittwoch, September 01, 2010

Ideenstrom "Rent a best friend"

Rent a best friend

Ein Beitrag für den Blog "Ideenstrom"

Ein Nachteil unserer mobilen Gesellschaft ist der regelmässige Neuanfang in einer unbekannten Stadt. Mit jedem Umzug geben wir ein Teil unseres lokalen Netzwerkes auf und wir verlieren Freunde. Der Wiederaufbau kostet Zeit und ist sehr mühsam - vorallem da der Umzug oft mit einem hohen Engagement im neuen Job verbunden ist.

Ein guter Freund wäre hier doch sehr hilfreich.
Bäcker, Arzt, Anwalt, Metzger, Autovermierung, Putzfrau, Automechaniker, Restaurants, Kneipen, Fussballverein, Installateur, Kindergraten, Tagesmutter, Schule, Schwimmbad, Wo trifft man welche Leute... alles muss neu evaluiert und ausprobiert werden.

Genau hier kommt der Service zum tragen... "rent a best friend", der gegen einen Fixbetrag Zeit zur Verfügung stellt und den "Neuen" in sein Netzwerk einführt.Selbstverständlich sollte vorher ein grobes Profil- und Interessenmatching stattfinden - Online - bietet sich an.